Während der vergangenen Jahre erkannten die
Hochschulen in Berlin, dass eine Zusammenarbeit auf
vielen Ebenen der guten Sache oft dienlicher ist
als ein Alleingang jeder einzelnen Institution. Die
Studierenden, die den BruttoSozialPreis ins Leben
riefen, zeigen, wie eine solche Kooperation gelingen
kann: Angehörige aller vier Berliner Universitäten
und einer Fachhochschule bilden das 20-köpfige
Organisationsteam.
Dass sich darunter auch Studierende aus dem Studiengang
Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation der UdK
Berlin befinden, freut mich, weil es zeigt, wie hoch
an unserer Universität soziales Engagement gehandelt
wird.
Im Sozialmarketing, wie es hier verstanden wird – als
Projektarbeit für Non-Profit-Organisationen – erleben
die Teilnehmer des Wettbewerbs, wie bedeutsam auch
die immateriellen gesellschaftlichen Werte sind,
um, getreu ihrem diesjährigen Motto, Sinnvolles
zu schaffen.
Der Erfolg des vergangenen Jahres und die Visionen
der Beteiligten haben mich von diesem Projekt überzeugt.
Ich wünsche allen Studentinnen und Studenten,
den Organisatoren und Teilnehmern viel Erfolg und
lehrreiche aber auch vergnügliche Wochen.
„Sozialmarketing als Marketing für soziale Hilfen und Dienstleistungen wird
für die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege immer wichtiger:
Wie motivieren wir Menschen, sich für gesellschaftliche und soziale Anliegen
zu engagieren? Bürgerschaftliches Engagement ist unverzichtbar für
den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Um diese Potenziale zu erschließen,
müssen wir schlüssige Strategien zur Generierung und Stärkung
von gesellschaftlichem Engagement entwickeln und implementieren. In diesem Sinne
bietet das Projekt BruttoSozialPreis eine hervorragende Chance."
Ordinarius
für Betriebswirtschaftlehre,
insbesondere Marketing und Unternehmensführung
am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Universität
Basel und Honorarprofessor an der Technischen
Universität
München
„Sozialmarketing – also der werbende Einsatz für „gesellschaftliche
Probleme“ – ist
heute vielleicht so wichtig wie noch nie. Zugleich erfordert die Vermarktung
sozialer Anliegen ein hohes Maß an Sensibilität, Kenntnis des Sektors
und Seriosität. Ein durchaus schwieriges Feld für alle, die sich
hier professionell engagieren."
„Traditionell bestand die Förderung der Zivilgesellschaft
durch den Staat überwiegend in Geld. Dadurch wurden
Abhängigkeiten geschaffen. Heute muss der Staat
vor allem durch Rahmenbedingungen Zivilgesellschaft
ermöglichen und stärken. Dadurch wird sie
autonomer und selbstbewusster, die Gesellschaft insgesamt
robuster. Das heißt aber auch: damit die Bilanz
aufgeht, müssen sich die Organisationen aktiver
und professioneller um die Wirkung ihrer Botschaft,
Unterstützung, Engagement und Finanzierung bemühen."
„Eine Professionalisierung von Marketing und PR in
Non-Profit-Organisationen muss parallel begleitet sein
von einer klaren Zielorientierung und Zielgruppendefinition.
Nur so können sich die Organisationen mit ihren
Anliegen in der Öffentlichkeit profilieren."
" In Deutschland ist es üblich, Fundraising mit dem Begriff „Spenden sammeln“ gleichzusetzen. Die Fehleinschätzung dieser hochkomplexen Aufgabe, die für viele Non Profit Organisation überlebenswichig ist, führt dazu, dass Potentiale kaum oder nur unzureichend ausgeschöpft werden. Der BruttoSozialPreis schafft ein wichtiges Forum um professionelle Kommunikation auch im NPO Bereich zu etablieren. Eine Initiative, die in jeder Hinsicht unterstützenswert ist."
Eine Anleitung zur Unterstützergewinnung:
Man nehme die Fundraising-Pyramide mit ihrer unterschiedlichen Gruppierung.
Man gebe ein hehres, inhaltliches und materielles Ziel für eine Unterstützerkampagne vor.
Man motiviere allseits anerkannte Persönlichkeiten als Support Leaders.
Und schon regnet es Spender, Mitglieder und Sponsoren.
Oder vielleicht doch nicht ?
Ehemaliger
beigeordneter UN-Generalsekretär und
Leiter des humanitären UN-Hilfsprogramms im Irak
von 1998-2000
„Die grossen Herausforderungen unserer Zeit – Freiheit,
Menschenrechte, Sicherheit und Armut – können
ohne Kommunikation nicht bewältigt werden. Konflikte
ohne Dialog haben sich schon immer verhärtet
und vertieft und die Schere der Ungleichheit weiter
geöffnet.
Das
Berliner Forum für Sozialmarketing und
der von ihm jährlich vergebene BruttoSozial
Preis sind ein wichtiger Beweis für soziales
Engagement junger Menschen, die sich auf ihr Leben
in verantwortlichem Wettbewerb vorbereiten. Hier
wird Vision sichtbar, die unterstützt und
mitgetragen werden muss, damit unsere Welt eine
gerechtere werden kann. Die Zukunft wird denen
gehören, die
mitwirken.“
„Ich bin beim Bruttosozialpreis dabei, weil eine win-win-win Situation hergestellt
wird:
Studierende können wichtige Fragestellungen aus dem Dritten
Sektor bearbeiten, das Organisationsteam sammelt einen Haufen Erfahrungen
mit Event- und Projektmanagement u.v.m., NPOs bekommen hervorragende
Kampagnenkonzepte zu einem sehr günstigen Preis und allen
macht es Spaß."
Geschäftsführender
Gesellschafter von ProfilPlus Marketing
für Öffentliche
Institutionen GmbH Hamburg/Leipzig,
Lehrbeauftragter u.a. an der Universität
der Künste Berlin
Consultant - Deutsche Post AG,
Stationärer Vertrieb Öffentlicher Sektor Berlin
Ich unterstütze den diesjährigen BSP, weil ich mit meinem Wissen zum
Dialogmarketing
den Studenten und NPO´s ein gutes und erfolgversprechendes Instrument an die
Hand geben kann.
So erreichen die Organisationen ihre Ziele und gemeinnützige Projekte werden
erfolgreich
gefördert und unterstützt.
Consultant - Deutsche Post AG,
Stationärer Vertrieb Öffentlicher Sektor Berlin
Ich unterstütze den diesjährigen BSP, da ich die Studenten mit meinem
Wissen zum Direktmarketing bei den Kampagnen unterstützen kann.
Direktmarketing ist ein ideales Medium zur Spendergewinnung.
Wissenschaftliche
Mitarbeiterin und Dozentin an der FHVR
Berlin im
Forschungsprojekt „Berufsfeldanalysen
und Kompetenzentwicklung im Nonprofit Management“
„Aus meiner Erfahrung brauchen Nonprofit-Organisationen
gerade auf dem Gebiet der Kommunikation dringend professionellen
Nachwuchs. Dieser muss aber nicht nur ein Gespür
für den Markt haben, sondern auch die Besonderheiten
des Feldes kennen, um erfolgreich zu sein. Der BruttoSozialPreis
bietet Studierenden die beste Gelegenheit, die Herausforderungen
des gemeinnützigen Sektors kennen zu lernen. Von
den kreativen Sichtweisen der Studierenden profitieren
wiederum die NPO.“
„Eine Professionalisierung von Marketing und PR in Non-Profit-Organisationen
muss parallel begleitet sein von einer klaren Zielorientierung und Zielgruppendefinition.
Nur so können sich die Organisationen mit ihren Anliegen in der Öffentlichkeit
profilieren."
Publizist
und Kommunikationswissenschaftler, Lehrbeauftragter
an der FU und HU Berlin
„Es ist interessant, macht Spaß und ich finde es wichtig - mehr kann man
nicht wollen. Ökonomisiert, erwerbszentriert, kommerzialisiert wie unsere
Gesellschaft inzwischen daherkommt, kann ihr engagiertes Sozialmarketing nur
gut tun.“
„Ich bin beim Bruttosozialpreis dabei, weil eine win-win-win Situation hergestellt
wird:
Studierende können wichtige Fragestellungen aus dem Dritten
Sektor bearbeiten, das Organisationsteam sammelt einen Haufen Erfahrungen
mit Event- und Projektmanagement u.v.m., NPOs bekommen hervorragende
Kampagnenkonzepte zu einem sehr günstigen Preis und allen
macht es Spaß."
Dozent
an der TU-Berlin, Dipl.-Pädagoge,
Dipl.-Soziologe, Supervisor
„Ich unterstütze jede Initiative von "jungen" Menschen zur Berufsfindung
und -Ausübung sehr gerne und gebe ebenso gerne mein Wissen dabei weiter,
weil ich finde, dass man nicht alle Räder des Lebens immer wieder neu erfinden
muss. Mir macht der Gedanke der Vernetzung Freude und den Preisgedanken habe
ich schon immer für eine gute Motivationsmöglichkeit gehalten.“
Geschäftsführender
Gesellschafter von Shanghai
Berlin, Berlin
„Wir arbeiten schon seit langen für unterschiedlichste NGOs (z.b. die Vereinten
Nationen), weil wir glauben, dass man das kommunikative Talent einer Werbeagentur
nicht nur für Tütensuppen oder Antifaltencremes einsetzen sollte,
sondern auch für die anderen wichtigen Dinge des Lebens. Wir freuen uns
deshalb, wenn wir den BruttoSozialPreis mit unserer Erfahrung unterstützen
dürfen - auch weil der BruttoSozialPreis zeigt, dass Kommunikation für
gute Zwecke und gute Kommunikation sich nicht ausschließen müssen.“
„Das Engagement von kakoii für NPOs und besonders den BruttoSozialPreis
entspringt der Erkenntnis, dass gerade im Bereich Sozialmarketing kreative
und professionelle Kommunikation vielfach noch keinen Einzug gehalten hat
und deshalb "Soziale Kommunikation" in der heutigen Mediengesellschaft
kaum
mehr wirksam ist.“
Geschäftsführender
Gesellschafter von ProfilPlus Marketing
für Öffentliche
Institutionen GmbH Hamburg/Leipzig,
Lehrbeauftragter u.a. an der Universität
der Künste Berlin
Selbständige
Managementberaterin, Schwerpunkte Telekommunikation/Medien
und öffentlicher
Sektor sowie Coaching
„Beim BruttoSozialPreis setzen engagierte Studierende ihr Wissen und ihre Kreativität
in die Praxis um zugunsten von Organisationen, für die eine so professionelle
Unterstützung sonst kaum erschwinglich ist. Diese Verbindung von Lehre und
Praxis, Marketing und sozialem Engagement möchte ich unterstützen.“
„Selbst in der Werbung ist moralische Verantwortung Pflicht und auch machbar:
Indem sozialen Einrichtungen bei ihren Kommunikationsproblemen geholfen wird.“
„Der Dritte Sektor befindet sich im Aufwind. Als einem der
wichtigsten
Wachstumsmärkte werden im Non-Profit-Bereich künftig
immer mehr Personen
benötigt, die professionelle Kommunikation mit ethisch anpruchsvollen
Standards verbinden. Genau diesem Ziel hat sich der BruttoSozialPreis
verpflichtet. Und der Wettbewerb um das beste Fundraising- und
Marketing-Konzept stellt auf hohem Niveau innovative Lösungen
vor, die
Non-Profit-Organisationen Möglichkeiten des strukturellen
Wandels eröffnen.“
„Ich denke, dass Strategisches Marketing sehr viel
lernen kann, wenn es sich verstärkt Fragen und
Problemstellungen aus dem Non-Profit-Bereich zuwendet.”
„Die Deutsche Post unterstützt das Projekt im zweiten Jahr. Die Professionalisierung
der Kommunikation der NPO´s ist uns dabei ein zentrales Anliegen. Insbesondere
kleinere Organisationen verfügen über keine großen Marketing – Etats.
Der BruttoSozialPreis zeigt Wege auf, wie sich Projekte nachhaltig Gehör
verschaffen können. Auf diesem Wege begleiten wir gerne den Bruttosozialpreis.”
Ich engagiere mich in dieser Jury, weil ich glaube, dass der "Return on
Invest" bei dieser jungen Veranstaltung für alle Beteiligten so hoch
sein dürfte, dass man als Fundraiser gar nicht nein sagen kann.
„Es hat mich sehr beeindruckt, wie stark sich alle
studentischen Teams mit dem gemeinnützigen Anliegen „Ihrer“ Organisation
identifiziert haben. Oft heißt
es doch, die junge Generation sei nur für Konsum und Coolness zu interessieren – von
wegen! Gut fand ich auch, dass keine der ausgearbeiteten Präsentationen
auch nur in die Nähe dessen kam, was wir beim DZI als unseriöses Sozialmarketing
bezeichnen würden. Und – last but not least – es war einfach toll, wie
engagiert und professionell das Team vom Forum Sozialmarketing das alles organisiert
hat.“